Über meinen Atheismus

Wie ist es möglich, das Unsichtbare anzubeten? Wie soll ich das Unerkennbare erkennen? Öfters ist mir Atheismus doch lieber, und das liegt vor allem daran, dass „Gott“ so ein schweres Wort ist. Mein Atheismus ist kein Antitheismus. Mein Atheismus ist nicht gegen Gott, sondern ist mit Gott in gegenseitigem, wohlwollendem Ignorieren. Das Staubkorn mag im Ganzen enthalten sein und in Ekstase darin aufgehen, aber ansonsten ist es nun mal ein Staubkorn. Ich sehe mein Dasein als ein solches vollkommen ein und fühle mich im Kosmos ganz gut aufgehoben. Ich hege keine Antipathien gegen meine Existenz und auch nicht gegen die Existenz Gottes, aber eine leichte Gleichgültigkeit. Ich genieße was passiert mit vollem Bewusstsein und lebe einfach.

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